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Entwicklung

Werden und geworden sein

Bin ich noch eine Werdende? War ich je eine? Oder immer nur eine Gewordene? Als mir kürzlich dieser Gedanke in anderem Zusammenhang durch den Kopf ging, erschrak ich. Seither durchleuchte ich mit diesem Fokus meine vergangenen Jahrzehnte und finde für  beide Positionen, die der Gewordenen und die der Werdenden, viele Hinweise. Ich nenne keine Beispiele, um den Gedanken nicht in Diskussionen abstürzen zu lassen, die mit inneren und äußeren Zwängen zu tun haben, mit vielen der sogenannten und nie fehlenden Umstände, mit dem Zeitgeist, mit dem Erzählen der passend gemachten eigenen Geschichte uvm.

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Entwicklung

„ … dem Kommenden: Ja!“
(Dag Hammarskjöld)

Ich habe mich schon lange gefragt, was passieren muss, um unser selbstzerstörerisches System zumindest in Turbulenzen zu bringen. Bei allem Respekt für Fridays For Future – und aller anfänglichen Hoffnung: Am System hat die Bewegung bislang nicht einmal genagt, vielleicht sogar das Gegenteil bewirkt, nämlich die Argumentationen und die Rufe der Empörten integriert. Immer war klar, es geht um einen Bewusstseinswandel, um ein vollkommen neues Verständnis vom eigenen Selbst, von Entwicklung, von Zukunft. Wie langsam und zäh diese Prozesse verlaufen, kenne ich aus meinem eigenen Tun seit Jahrzehnten gut, die Frage, wird es „rechtzeitig“ sein, taucht immer dringlicher auf. Aber was heißt schon rechtzeitig?

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