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Lichtkuben
Mut

Auf meine Haltung kommt es an

Es kostet mich Mut, in diesen Blog einzusteigen, einen Blog, in dem es um Altern und das Alter gehen soll, man wird sehen. Dabei sind es genau diese Gedanken, Gedanken an das Altern und das Alter, die ich täglich irgendwo in mir antreffe und die mich sehr neugierig machen. Was tun sie da? Was stoßen sie an? Ach so, ich bin mittendrin in dieser letzten oder vorletzten Lebensphase, wie immer man es sehen will.

Dann folgt die Frage an mich als Gesprächspartnerin: Bin ich eigentlich alt? Warum könnte ich mich als alt bezeichnen? Gemessen woran? Am fremden Blick? Am Selbstblick, am inneren Erleben? Sicherlich gemessen an der Endlichkeit des Lebens.

Dass es zum Thema Altern und Alter in den Kulturen der Welt und, orientiert man sich nur an unseren westlichen Welt, bei den Philosophen des Altertums bis zur Gegenwart, viele Perspektiven gibt – von der Altersschwäche bis zur Altersweisheit – habe ich lesen können. Eine bloße Wertschätzung des Alters gibt es nirgendwo. Das hat mir gezeigt: Ich muss entscheiden. Ich muss eine eigene Haltung zu „meinem Thema“ entwickeln. Meine bisherigen Lebenswege betrachtend weiß ich: Diese Haltung darf nicht halbherzig sein, sie darf nicht bereit sein, sich täuschen zu lassen, sie soll stark genug sein, dem Kommenden ins Auge zu sehen, sie soll das Alter zu einem Höhepunkt des Lebens machen. Diese Haltung darf den Blick auf etwas Höheres nie aufgeben, sie hat mit Freisein zu tun und mit Mut.
So fange ich also an mit dem Mut, den ich aufbringe, um das zu schreiben, was hier steht. Ich lade alle ein, die mitmachen wollen, dem Alter „GLANZ“ zu verleihen, natürlich auch alle Jungen, hier zu schreiben.

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  1. Liliane Rehaag

    Hallo liebe Brigitta,
    und vielen Dank für deine Nachricht. Sehr mutig von dir so ein aktuelles Thema anzusprechen. Ich bin 64 und das Leben fängt erst richtig an. Wir haben Lebenserfahrungen, haben nicht nur Gehirn, sondern benutzen es auch. Was hältst du von einem Treffen mit Menschen, die so denken wie wir? Informationen und Ideen austauschen, neue Ziele und Aktivitäten planen, …

    Ganz liebe Grüße, Liliane

  2. Dorothea

    Das hat mich sehr angesprochen: Eine bloße Wertschätzung des Alters gibt es nicht.
    Ich möchte mit meiner Haltung Menschen berühren können, so, wie ich mich auch berühren lasse von jenen, die Festigkeit erkennen lassen auch wenn sie hörende und abwägende sind und es ihnen ab und zu gelingt, Türen aufzustoßen und etwas zu bewegen. Ja, so wäre ich auch gerne selber.

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