Mobilnavigation
Entwicklung

Werden und geworden sein

Bin ich noch eine Werdende? War ich je eine? Oder immer nur eine Gewordene? Als mir kürzlich dieser Gedanke in anderem Zusammenhang durch den Kopf ging, erschrak ich. Seither durchleuchte ich mit diesem Fokus meine vergangenen Jahrzehnte und finde für  beide Positionen, die der Gewordenen und die der Werdenden, viele Hinweise. Ich nenne keine Beispiele, um den Gedanken nicht in Diskussionen abstürzen zu lassen, die mit inneren und äußeren Zwängen zu tun haben, mit vielen der sogenannten und nie fehlenden Umstände, mit dem Zeitgeist, mit dem Erzählen der passend gemachten eigenen Geschichte uvm.

Dennoch ist zurückzuschauen für mich jetzt, anders als früher, sinnvoll, da es mir den Impuls gibt, das gegenwärtige Momentum, sehnlichst erwartet, in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen. Ja, das sind Sätze, nichts als gedachte und gefühlte Sätze, was aber will sich in ihnen ausdrücken?

Ich weiß es nicht, jetzt nicht, noch nicht, will aber diesen Gedanken bewusst ins Licht rücken, für mich und alle, die sich von ihm inspiriert fühlen. Hier wird „Altersglanz“ für mich weitergehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Löse bitte die Aufgabe : *
28 + 21 =